FlacCheck durchsucht ganze Musiksammlungen nach Fehlern im Audiomaterial selbst – nach Fehlern, die keine Prüfsumme findet. Typisch für CD-Rips mit Lesefehlern: Der Track hat die richtige Länge, die Prüfsumme stimmt, weil der kaputte Inhalt gleich mit hineingerechnet wurde – und trotzdem springt mittendrin der Takt, es knackt, rauscht oder setzt kurz aus. FlacCheck findet solche Stellen in FLAC, MP3, WAV, AIFF, OGG, M4A und weiteren Formaten und zeigt sie als Wellenform mit Markern, die sich per Klick sofort anhören lassen.

Funktionen
- Ganze Ordner samt Unterordnern prüfen, mit mehreren Prozessorkernen – Scans addieren sich, bereits geprüfte Dateien werden übersprungen
- Erkennt Fehlrauschen und Stottern, Taktsprünge, Schnitte, laute Knackser, Aussetzer, plötzliche Stille, Rauschstöße und Dekodierfehler
- Jede Fundstelle als Marker: in Schleife anhören, Fehlalarme ausgrauen, echte Defekte bestätigen
- Defekte mit vollem Pfad ins Log schreiben und von dort in den Papierkorb legen, kopieren oder verschieben
- Bearbeitungsfenster: Tracks verlustfrei teilen und kürzen (MP3 ohne Neukodierung), Teilstücke weglassen – etwa die lange Stille vor einem Bonustrack – und Tags anpassen
- Sonderliste, mehrere Datenbanken, Erkennung verschobener Dateien und Drag & Drop

Tipp aus der Praxis: Anzeige „niedrig“ mit der Sortierung „Verdacht“. An rund 35.000 eigenen FLAC-Tracks gemessen lagen alle 127 echten Defekte schon dort – die meisten ganz oben in der Liste.
Fertiger Windows-Installer, kostenlos, ohne Admin-Rechte. Die Erkennung ist ein Hilfsmittel und nicht zu 100 % zuverlässig – am Ende entscheidet das eigene Ohr. Entstanden in enger Zusammenarbeit mit Claude (Anthropic), kalibriert an echten, von Hand durchgehörten Fehlern aus meinem Musikarchiv. Quellcode: github.com/Yakobo1970/FlacCheck
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